Verband der Studienreiseleiter e.V.

German Tourguide Association - gegründet 1988

Rheinland aktuell -

Am Mittwoch, den 08. März 2017, wollen wir uns in Düsseldorf in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K 20 die Ausstellung Otto Dix – Der böse Blick anschauen und diese gemeinsam erarbeiten. Treffpunkt ist um 14 Uhr in der Eingangshalle (Kassenbereich). - Otto Dix (1891-1969), Maler und Bürgerschreck, lebte und arbeitete von 1922 bis 1925 in Düsseldorf und war dort Mitglied der Künstlergruppe „Das Junge Rheinland“. Zu sehen sind etwa 200 Gemälde, Aquarelle und Grafiken aus dieser Zeit, in der sich Dix vom Dadaisten zum schonungslosen, gesellschaftskritischen Porträtisten entwickelte.
 
Unsere Kollegin Carolyn Kipper führt durch die Ausstellung Schätze der Archäologie Vietnams im LWL-Museum für Archäologie in Herne führen. Zu diesem Zweck treffen wir uns am Donnerstag, den 16.02.2017 um 14 Uhr im Eingangsbereich bei der Kasse. Der Eintritt in die Sonderausstellung kostet 5 €. - In der Ausstellung geht es um die Ausgrabungen, die in den vergangenen sechs Jahrzehnten in Vietnam durchgeführt wurden und die weitreichende Erkenntnisse über zehntausend Jahre Kulturgeschichte von der Steinzeit bis in die Gegenwart erbrachten. 400 Exponate aus 45 Fundkomplexen sind zu sehen, wobei sich der Aufbau der Ausstellung am Grundriss einer Tempelanlage orientiert.

„Alberto Burri. Das Trauma der Malerei“

Am 19. April 2016 besuchten die Reisleiter der Rheinland-Gruppe diese Ausstellung im K 21 Ständehaus in Düsseldorf mit einer Führung des Hauses. Die aktuelle Retrospektive von Alberti Burris Werken entstand in Zusammenarbeit mit der Solomon R. Guggenheim Foundation in New York. Burri arbeitete vorwiegend mit industriellen Materialien wie Eisen, Sackleinen oder Kunststoff und wurde damit wegweisend für die Kunst der Nachkriegszeit.

Romanik in Köln: St.Maria im Kapitol

Elf Teilnehmer waren wir bei unserem Treffen am 10.03.2016 in Köln, davon neun Reiseleiter und zwei geladene Gäste. Unter der fachkundigen, gut zweistündigen Führung durch die Kunsthistorikerin Angelika Lehndorff-Felsko haben wir die frühromanische Kirche Sankt Maria im Kapitol kennengelernt. Zunächst warfen wir einen Blick von außen auf den im Zweiten Weltkrieg stark zerstörten und danach nicht ganz originalgetreu rekonstruierten Bau. Insbesondere im Bereich der drei Konchen wurden erhebliche Änderungen vorgenommen, wie wir erfuhren. Danach widmeten wir uns dem Innenraum, in dem an den Pfeilern zwischen Haupt- und Seitenschiffen noch Reste des römischen Kapitoltempels zu erkennen sind, auf dessen Mauerwerk die Kirche errichtet wurde. Während Frau Lehndorff-Felsko uns die Maria i K 02Maria i K 12Baugeschichte ausführlich und mit Anekdoten gespickt schilderte, durften wir auf den Kirchenbänken Platz nehmen. Gründerin der Kirche war Plektrudis, die ins Kölner Exil verbannte Stiefmutter Karl Martells. Aber erst durch Ida, die Äbtissin des inzwischen gegründeten Stifts, dem Sankt Maria im Kapitol unterstand, nahm der Bau ab der Mitte des 11.Jh. seine heutige Gestalt an. Ida und ihre Geschwister zeichneten für eine Reihe interessanter Kirchenbauten im heutigen Nordrhein-Westfalen verantwortlich. Wir bekamen den im belgischen Mecheln hergestellten Renaissance-Lettner erläutert, der heute die Orgel trägt, und schauten zurück auf die hintere Wand, wo architektonische Details an den Aachener Dom erinnern, etwa die rot-weiße Bemalung, die als Kennzeichen kaiserlicher Architektur gilt. Danach besichtigten wir zwei außergewöhnliche Madonnenfiguren, die in der Kirche verehrt werden: die Madonna mit den Glasaugen (13.Jh.) und die Hermann-Joseph-Madonna (12.Jh.), vor der stets einige frische Äpfel abgelegt werden. Beide wirken wesentlich älter, da sie byzantinischen Vorbildern nachempfunden sind. Das als wundertätig verehrte Crucifixus dolorosus (um 1300) war, wie während der Fastenzeit üblich, mit einem Tuch verhängt, wir konnten es aber von der Seite betrachten. Schließlich erklärte uns Frau Lehndorff-Felsko die Bildergeschichte der berühmten Holztür (11.Jh.), einer der bedeutendsten ihrer Art überhaupt. Bis ins 19.Jh. hinein diente sie als Außenportal der Nordkonche, jetzt steht sie vor Witterungseinflüssen geschützt an der hinteren Wand des rechten Seitenschiffs. Sie zeigt in 26 Reliefs auf der linken Seite die Kindheit Jesu und rechts die Passion und Auferstehung. Zum Abschluss stiegen wir noch in die außergewöhnlich große Krypta hinab.

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Im November 2015 haben wir im Bonner Landesmuseum die Ausstellung zur JUNGSTEINZEIT besucht. Eine offizielle Museumsführerin machte uns mit der Zeitepoche und den Funden im Rheinland vertraut.
ZurbaranIm Dezember 2015 war die Regionalgruppe in Düsseldorf in der ZURBARAN-AUSSTELLUNG, dem spanischen Barockmaler, der insbesondere für seine Detaildarstellungen berühmt ist. Eine Spanien-Kennerin aus dem Verband führte durch die Ausstellung.
 
 
 
Paul Klee und der ferne Osten                           

Rhein_Ruhr_Jan15.jpgAm 7. Januar 2015 hat uns unsere Kollegin Carolyn Kipper sehr kompetent durch die Ausstellung "Vom Japonismus zum Zen. Paul Klee und der ferne Osten" im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln geführt. Paul Klee ließ sich in seinem Werk stark vom Zen-Buddhismus und der japanischen Kunst inspirieren. Im Anschluss an die Führung haben wir uns im Museumscafé gemütlich zusammengesetzt und über vielerlei aktuelle Aspekte unserer Arbeit diskutiert."

 

 

 

Unser Kollege Stephan Heinrich hat am 12. März eine Führung durch die Bonner Altstadt, inklusive einer Innenbesichtigung der spätromanischen Münsterkirche für uns gemacht. Dabei gab es auch einige sonst nur "Insidern" bekannte Winkel der Stadt zu entdecken. Der Blick in die Allee zwischen den beiden Bonner Schlössern und ein Zusammensitzen unter dem strahlend blauen Frühlingshimmel mit Blick auf den Rhein und das Siebengebirge haben bei den Teilnehmern einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.

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Am 12. Feb. besuchten Mitglieder und Freunde der Regionalgruppe die "Florenz"-Ausstellung in der Bonner Kunsthalle - mit Führung und anschließendem Meinungsaustausch

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Am 05.02.2014 hat uns unsere Kollegin Halina Wingerath durch die Ausstellung „1914 die Avantgarden im Kampf“ in der Bundeskunsthalle in Bonn geführt. Die geschmackvoll präsentierte Ausstellung verzichtet weitgehend auf Informationstafeln mit langen Texten. So sprechen die Bilder (und einige Skulpturen) vorwiegend für sich bzw. sind eben im Rahmen einer Führung am sinnvollsten zu erleben. In mehreren Sälen sind zunächst – zeitlich gestaffelt – die verschiedenen Phasen des Ersten Weltkriegs unter künstlerischen Gesichtspunkten dokumentiert. Beginnend mit der Vorkriegsphase, in der manche Künstler ihre Vorahnungen der Gewalt festhielten. Es folgen die ersten beiden Kriegsjahre, in denen auch viele Künstler sich zunächst freiwillig und begeistert für den Militärdienst meldeten, später aber Leiden und Tod festhalten mussten, teilweise unmittelbar an der Front, unter Verwendung einfachster Materialien, während andere sich für die Kriegspropaganda einspannen ließen. 1916 erfolgte der Zeitsprung zur abstrakten Kunst, der sich allerdings schon seit der Jahrhundertwende angekündigt hatte. Diese Phase sollte prägend für die Kunst des 20. Jahrhunderts werden. Halina brachte uns innerhalb einer guten Stunde alle diese Aspekte sehr anschaulich nahe. Im Anschluss setzten wir uns zu fünft gemütlich im gegenüberliegenden Café des Kunstmuseums zusammen, ließen die Ausstellung noch einmal Revue passieren und sprachen auch über Anregungen, die wir für unsere Reiseleitungen daraus gewonnen hatten.

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Am 01. Dez. traf sich die Regionalgruppe Rheinland in Duisburg mit dem Fahrdienstleiter NRW der Deutschen Bahn. So konnten wir als Reiseleiter genauer Einblick nehmen in den Umgang mit dem Leitsystem des Bahnverkehrs. Anschließend ein gemütlicher Meinungsaustausch im regensicheren Bereich.
 Duisburg Dez. 2013

Unregelmäßige Veranstaltungen und Führungen. Wechselnd in Köln oder Düsseldorf, jeweils gesonderte Einladung (mit Programm), auf Anfrage und vorab hier an dieser Stelle veröffentlicht!  

Kontakt über Susanne Lipps - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!