Satzung

(mit 3. Änderung von Februar 2015)

§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Name des Vereins ist “Verband der Studienreiseleiter e.V.”. Der Sitz des Vereins ist München. Er ist dort in das Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Zweck des Vereins

Der Zweck des Vereins ist:
– die Interessenvertretung von Studienreiseleiter/innen,
– die Verbesserung von Kooperation und Kommunikation zwischen Studienreiseleitern, der Öffentlichkeit und Reiseveranstaltern,
– die Verbesserung von Ausbildung und Fortbildung von Studienreiseleitern/innen,
– Studienreiseleiter/innen in ihrer besonderen Verantwortung als Mittler zwischen den Kulturen ihrer Gruppen einerseits und den Gastländern andererseits (Abbau von Vorurteilen / Förderung von Verständnis) zu sensibilisieren und zu unterstützen.
Der Verein verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Interessen.

§ 3 Organe des Vereins

  1. Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins. Sie tagt mindestens einmal im Jahr, beschließt das Aktionsprogramm für das folgende Jahr und wählt den Vorstand. Ihre Entscheidungen trifft die MV mit einfacher Mehrheit. Zur MV wird vom Vorstand oder auf Verlangen von mindestens einem Viertel der Mitglieder schriftlich, unter Angabe der Tagesordnung, mit mindestens vier Wochen Frist eingeladen. Mitglied kann werden:

– Jede natürliche Person, die als Studienreiseleiter/in tätig ist und über eine nachweisliche Berufserfahrung von mindestens drei Jahren oder zehn Einsätzen bei Studien/Kultur-Reisen verfügt oder als Anfänger die bei solchen Reisen vorauszusetzende fachliche Qualifikation oder eine anderweitige Berufserfahrung im Touristik- oder Bildungsbereich hat.

– Jede juristische Person, die im Bereich Studienreisen tätig ist und die Ziele des Vereins aktiv fördert.
Die Mitgliedschaft beginnt, wenn der Vorstand einem entsprechenden Antrag zugestimmt hat. Die Mitgliedschaft kann enden durch Tod oder freiwilliges Ausscheiden. Der Austritt wird wirksam, sobald eine schriftliche Austrittserklärung beim Vorstand eingegangen ist. Ausschluss eines Mitglieds ist möglich durch Entscheidung der MV mit einfacher Mehrheit. Auf einen entsprechenden Tagesordnungspunkt muss im Einladungsschreiben hingewiesen werden und dem vom Ausschluss bedrohtem Mitglied muss die Möglichkeit zur Gegenrede vor der entscheidenden MV gegeben werden.
Die Höhe der jährlichen Mitgliedsbeiträge beschließt die MV.
Die Beschlüsse der MV werden durch ein Protokoll festgehalten. Zu Beginn jeder MV wird ein Protokollant bestimmt. Das Protokoll wird den Mitgliedern mit der Einladung zur nächsten MV zugesandt.

  1. Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus mindestens drei, maximal fünf Mitgliedern. Jedes der Vorstandsmitglieder ist allein vertretungsberechtigt. Die Wahl des Vorstands erfolgt

mit einfacher Mehrheit für die Zeit von zwei Jahren. Wiederwahl ist möglich. – Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich. Jedem Vorstandsmitglied steht eine Aufwandsentschädigung von maximal 100,- Euro pro Monat für Büroarbeiten, die Betreuung von Mitglieder- und Veranstalterkontakten, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzverwaltung etc. zu. Die tatsächliche Höhe dieser Aufwandsentschädigung legen die Mitglieder des Vorstands jährlich im vorgegebenen Rahmen fest und haben ihre Entscheidung den Mitgliedern auf der Mitgliederversammlung mitzuteilen, sie muss in sinnvoller Relation zum tatsächlich geleisteten Aufwand und aktuellen Kassenstand stehen.

  1. Fördermitgliedschaft

Fördermitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die den Zweck und die Arbeit des Vereins bejaht und fördert. Fördermitglieder haben Rederecht, jedoch kein Stimmrecht, kein Wahlrecht und kein Antragsrecht. Fördermitglieder können nicht in den Vorstand gewählt werden. Der Förderbeitrag ist doppelt so hoch wie der jährliche Regelbeitrag. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

  1. Ehrenmitgliedschaft

Ehrenmitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die sich in besonderer Weise um den Zweck und die Arbeit des Verbands verdient gemacht hat. Ehrenmitglieder haben Rederecht, jedoch kein Stimmrecht, kein Wahlrecht und kein Antragsrecht. Ehrenmitglieder können nicht in den Vorstand gewählt werden. Die Ehrenmitgliedschaft ist beitragsfrei. Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 4 Auflösungsbestimmungen

Der Verein kann aufgelöst werden, wenn bei einer Mitgliederversammlung, zu der alle Mitglieder schriftlich unter Verweis auf diesen Punkt der Tagesordnung einzuladen sind, die Mehrheit der Stimmberechtigten dies beschließt.
Das Vermögen des Vereins fällt im Falle der Auflösung an einen gemeinnützigen Verein, der im Bereich der Entwicklungshilfe oder der Kulturförderung tätig ist.

Diese Satzung wurde auf der zweiten Mitgliederversammlung am 20.11.1987 in der Evangelischen Akademie Bad Boll von allen stimmberechtigten Mitgliedern angenommen und durch ihre Unterschrift bestätigt.

  1. Satzungsänderung durch die 6. Mitgliederversammlung am 03.03.1990 in Berlin einstimmig angenommen.
  2. Satzungsänderung durch die Mitgliederversammlung am 15.01.2010 in Köln mehrheitlich angenommen.
  3. Satzungsänderung durch die Mitgliederversammlung am 07.02.2015 in Potsdam mehrheitlich angenommen.